WARUM PRÄVENTION?
Die fortschreitende Überalterung der Gesellschaft stellt die Industrienationen vor große Herausforderungen. Altersassoziierte Erkrankungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall und bösartige Tumoren nehmen zu. Eine präventiv angelegte Medizin kann dazu beitragen, den immer älter werdenden Menschen eine gesunde und glückliche 2. Lebenshälfte zu ermöglichen. Ein frühes „Erkennen“ von Erkrankungen ermöglicht ein schnelles therapeutisches Eingreifen und damit die Möglichkeit der Heilung beziehungsweise das Minimieren von Folgeschäden. Damit steigt die Lebensqualität, insbesondere im Alter. Studien belegen, dass Präventivmedizin sowohl im Alter von 30 als auch mit 70 Jahren zu einer nachweisbaren Verbesserung der Lebensqualität und zu einer Verlängerung der Lebenserwartung führen kann. Beispiele sind hier der frühe Nachweis von Tumorerkrankungen oder die individuelle Risikoevaluierung bezüglich Herzinfarkt oder Schlaganfall mit der Möglichkeit einer frühen therapeutischen Intervention mit signifikant besseren Heilungschancen.
Mit modernster hochauflösender Magnetresonanztomographie bietet Ihnen die Abteilung Neuroradiologie die Möglichkeit einer intelligenten, individuell auf Sie abgestimmten und risikoarmen Prävention ohne Strahlen.
Bei Vorbeugungsmaßnahmen stehen insbesondere Lungen-, Darm- oder Brustkrebs im Mittelpunkt der Berichterstattung. Wenig bekannt sind präventive Untersuchungen des Gehirns. Dabei ist das Gehirn der beste „Blutdruckmesser“. Es verzeiht keinen hohen Blutdruck über längere Zeit. Die Magnetresonanztomographie kann dabei sehr sensitiv und frühzeitig Hochdruckfolgen am Gehirn nachweisen. Auch Einengungen der Halsgefäße (siehe Bild) und Durchblutungsstörungen des Gehirns (zerebrale Mikroangiopathie) sind hiermit sicher nachweisbar.
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„Individuelle Prävention - ein Bild sagt mehr als tausend Worte“
Beides führt häufig als Folge eines nicht erkannten oder schlecht eingestellten Bluthochdruckes zur Demenz. Insbesondere hinsichtlich Herzinfarkt und Schlaganfall können prädisponierende Faktoren wie z.B. Gefäßverengungen oder Arteriosklerose frühzeitig erkannt und Gegenmaßnahmen ergriffen werden. MR-Präventions- oder Screeninguntersuchungen der Hirngefäße sind auch sinnvoll bei Menschen, deren Verwandte eine Hirnblutung erlitten haben. Bei ihnen besteht ein erhöhtes Risiko für gefährliche Aussackungen der Hirngefäße (Aneurysmen).
Prävention ohne Strahlen - CHECK-UP mit der MRT
Mit der Magnetresonanztomographie lässt sich das Körperinnere ohne Einsatz von Röntgenstrahlen im Detail abbilden. Außerdem können Änderungen der Durchblutung, des Stoffwechsels oder der Gehirnaktivität gemessen werden. Die MRT beruht auf der Untersuchung des Körpers in einem sehr starken Magneten. Mit wechselnden Magnetfeldern werden Bilder aus Ihrem Körper berechnet und anschließend mit hoher Auflösung dargestellt. Dies erlaubt die genaue Unterscheidung zwischen den Organen und Geweben und damit häufig eine zuverlässige Diagnose. Die MRT ist insbesondere für die Untersuchung der Blutgefäße, des Gehirns, des Herzens und des Bewegungsapparates geeignet.
Die Abteilung für Neuroradiologie verfügt u.a. über einen modernsten 3 Tesla Hochfeld-Magnetresonanztomographen „Magnetom TIM Trio“. Im Vergleich zu herkömmlichen Systemen mit einer Magnetfeldstärke von 1,5 Tesla arbeitet das Hochfeld-MRT mit 3 Tesla und ermöglicht damit eine präzisere Bildauflösung. Darüber hinaus nimmt die Messung großer Körperbereiche oder gar ein "Ganzkörper-Scan" deutlich weniger Zeit in Anspruch und erspart dem Patienten langes Stillliegen in der lauten Röhre. Bei Vorsorgeuntersuchungen können mit dem leistungsstarken Scanner individuelle Risikofaktoren oder Krankheiten in einem frühen Stadium erkannt werden. Selbst kleinste Strukturen aus allen Bereichen des Körpers lassen sich schnell und mit höchster Auflösung darstellen.
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Für Fragen oder für eine Terminvereinbarung stehen wir Ihnen gerne persönlich zur Verfügung. Sie ereichen uns unter Telefon: 09131 85-39388.

