Myelographie

Neuroradiologie

Leiter:
Prof. Dr. med. Arnd Dörfler
Myelographie der Lendenwirbelsäule

Die Myelographie ist ein invasives Verfahren zur Kontrastmitteldarstellung des Rückenmarkskanals, das der weiterführenden bildgebenden Diagnostik bei Patienten mit funktionellen oder knöchern bedingten Engen des Wirbelkanals oder der Nervenaustrittskanäle dient. Bei der Myelographie wird unter sterilen Bedingungen nach örtlicher Betäubung mit einer speziellen Nadel eine Punktion des Wirbelkanales (im Speziellen des Raumes um das Rückenmark) durchgeführt. Dies kann am sitzenden Patienten oder auch am liegenden Patienten erfolgen. In diesen mit Nervenwasser (Liquor) gefüllten Raum wird jodhaltiges (Röntgen-) Kontrastmittel gespritzt, dann wird die Nadel entfernt. Schließlich werden Röntgenbilder und eine Computertomographie der entsprechenden Region der Wirbelsäule angefertigt, um den Rückenmarkskanal optimal darzustellen.

 
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