Prävention

Neuroradiologie

Leiter:
Prof. Dr. med. Arnd Dörfler

Durch Prävention Schlaganfall und Demenz erkennen

Bei Vorbeugungsmaßnahmen stehen insbesondere Lungen-, Darm- oder Brustkrebs im Mittelpunkt der Berichterstattung. Wenig bekannt sind präventive Untersuchungen des Gehirns. Dabei ist das Gehirn der beste „Blutdruckmesser“. Es verzeiht keinen hohen Blutdruck über längere Zeit. Die Magnetresonanztomographie (MRT) kann sehr sensitiv und frühzeitig Hochdruckfolgen am Gehirn nachweisen.

Die Neuroradiologische Abteilung bietet schonende Präventionsuntersuchungen sowohl als Ganzkörper-Screening-Untersuchungen wie auch fokusiert auf das Gehirn an, um beispielweise Einengungen der Halsgefäße und Durchblutungsstörungen zu erkennen. MR-Präventions- oder -Screeninguntersuchungen der Hirngefäße sind ebenfalls sinnvoll bei Menschen, deren Verwandte eine Hirnblutung erlitten haben. Bei ihnen besteht ein erhöhtes Risiko für gefährliche Aussackungen der Hirngefäße (Aneurysmen).

Durch eine spezielle hochauflösende kernspintomographische Untersuchung kann das Hirnvolumen gemessen werden, um Hinweise auf eine spezifische Demenzerkrankung zu ermitteln. Hierfür werden modernste Methoden der computergestützten Bildverarbeitung und Statistik eingesetzt. Durch frühe Diagnose werden wichtige Jahre für Therapien gewonnen, die den Krankheitsverlauf verzögern können.

Ganzkörper-MRT
 
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