Computertomographie

Neuroradiologie

Leiter:
Prof. Dr. med. Arnd Dörfler
Siemens Definition AS+
Computertomograph (CT)

Wie funktioniert die Computertomographie?

Bei der Computertomographie (CT) wird durch die Aufzeichnung von Schwächungswerten des untersuchten Körperabschnitts aus vielen unterschiedlichen Winkeln ein Schichtbild berechnet. Hierzu rotieren um den Patient eine Röntgenröhre und eine gegenüberliegende Empfangseinheit (Detektoren) simultan in einer kurzen Röhre (Gantry). Innerhalb der Röhre liegt der zu untersuchende Patient auf einem fahrbaren Tisch.

Wie läuft die Untersuchung ab?

Während der Untersuchung wird er Patient durch die kurze Röhre gefahren. Für eine Vielzahl von Fragestellungen ist zudem die Gabe von Kontrastmittel über die Vene notwendig. Hierzu wird ein Jod-haltiges wasserlösliches Kontrastmittel verwendet. Je nach der Fragestellung wird über einen Venenzugang das Kontrastmittel maschinell gespritzt und gleichzeitig oder verzögert die CT durchgeführt, um so die gewünschten Strukturen (z. B. Hals- oder Hirngefässe) optimal kontrastiert darzustellen. Die gesamte Untersuchung dauert nur wenige Minuten und die reine Datenaufzeichnung nur wenige Sekunden.