Röntgenkontrastmittel

Neuroradiologie

Leiter:
Prof. Dr. med. Arnd Dörfler

Empfehlungen für die i.v. und i.a-Applikation jodhaltiger Kontrastmittel

Bei der intravenösen oder intraarteriellen Applikation jodhaltiger Kontrastmittel kann es zu sehr seltenen Nebenwirkungen kommen, die in erster Linie eine Einschränkung der Nierenfunktion, allergische Reaktionen auf das Kontrastmittel oder eine Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) betreffen. Unter Berücksichtigung verschiedener Risikofaktoren kann hier ggf. eine individuelle Vorbereitung notwendig sein. Sollten ein oder mehrere Punkte der unten angegebenen Anamnese vorliegen, so bitten wir um vorherige Rücksprache mit unserer Abteilung, um eine eventuell notwendige Vorbehandlung vor einer geplanten Röntgenkontrastmittelgabe bzw. alternative Bildgebungsverfahren zu besprechen.

Anamnese:

  • Besteht eine Nierenerkrankung?
  • Werden potentiell nephrotoxische Medikamente (z.B. Aminoglykoside, NSAR, Cisplatin, etc.) eingenommen?
  • Ist eine Schilddrüsenfunktionsstörung bekannt?
  • Sind frühere KM-Reaktionen bekannt?
  • Bestehen Diabetes mellitus oder Gicht?
  • Werden metforminhaltige Medikamente eingenommen?
 
Direktlinks

ESUR Guidelines on Contrast Media (deutsche Version)